Wissenswertes über Wein – Tipps und Tricks

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Wie bei vielem im Leben ist Wein eine absolute Geschmacksache. Man kann darüber viele Worte verlieren, muss es aber nicht… Da ein kleiner Wissens-Austausch ja aber nie schaden kann, findest du im Folgenden:

Wissenswertes über Wein

Trotzdem habe ich versucht noch ein paar Tipps und Tricks, bzw. Wissenswertes über Wein zu sammeln, vielleicht ist ja die ein- oder andere Inspiration für dich dabei?

Klicke hier für mehr rund um den Wein.

Was macht man gegen Kopfweh am nächsten morgen? Gibt es einen Geheimtipp?

Schön wär’s, wenn es eine absolute Anti-Kopfschmerz-Garantie gäbe…
Der absolute Geheimtipp dabei ist wohl: Genuss in Maßen  – auch wenn das nicht unbedingt die erhoffte Antwort ist.
Es hilft aber auf jeden Fall, wenn du zu jedem Glas Wein zwei Gläser Wasser trinkst und dabei bleibst. Also nicht durcheinander trinken – besonders die Kombination mit Schnaps/Bier geht oft schief.
Zwar ist der Preis nicht immer ein Garant, aber lass dir versichert sein, dass ein Wein aus dem Tetra Pack, der womöglich auch noch zuckersüß ist, eher einen Schädel macht, als ein Wein von guter Qualität.
Es gibt auch die Theorie, dass der Schwefel (Sulfite) und auch die Tannine im Wein Kopfweh verursachen kann. Beim Winzer oder im Fachhandel erfährst du meist mehr über die jeweiligen Inhaltsstoffe und kannst gezielter aussuchen.

Ausgefallene Weine für den normalen Weintrinker bis zum absoluten Wein-Nerd

Du hast nicht immer Lust auf einen 08/15 Wein? Dann probiere mal folgende Tipps:

  • Der „Picpoul de Pinet“ ist ein Weißwein, der an den Etangs am Mittelmeer angebaut wird und ich bilde mir ein, die salzige Meeresluft in ihm zu schmecken.
  •  Nicht so speziell, aber meist auch sehr gut: „Blanc de Noir“, also ein eher weißer Wein aus roten Trauben. Die Mischung aus den Tanninen des Rotweins mit dem Geschmack eines leichteren Weißweins ist köstlich.
  • Unbehandelte Weine, sogenannte „Vins Naturels“ (Naturweine)  schmecken so ganz anders, als du es bei klassischem Wein kennst. Teilweise gehen sie sogar in die Richtung  von naturtrüben Apfelwein?  Sie sind ganz naturbelassen, sowohl im Anbau, als auch im Ausbau. Ungefiltert und ohne Zusätze wie Schwefel – hiermit beweist du dich als absoluter Wein-Nerd.
AUF DER WEINKARTE

Für den Fall, dass dir nicht jeder Wein auf einer beliebigen Speise- bzw. Weinkarte dieser Welt sofort bekannt sein sollte, gibt es jetzt einfache Hinweise, wie du zielsicher den besten Wein aussuchst.

Beim Spanier?

In Spanien werden die Weine nach dem Anbaugebiet benannt und nicht nach der Traube. Ein „Rioja“ kommt somit aus der gleichnamigen spanischen Region.
Weine aus dem Navarra- oder Rioja Gebiet sind meist eine gute Wahl für einen soliden und typisch spanischen Wein. Letztere sind oft etwas schwerer, je nachdem wie lange sie im Eichenfass ausgebaut wurden. Magst du so etwas nicht, dann greife zu einem tendenziell eher leichteren Tempranillo (Rebsorte), dies sind oft eher fruchtig und schmecken nach roten Früchten, oft sehr stark nach Kirsche.
Spanische Weißweine sind nicht so mein Fall. Sie sind oft sirupartig und nicht so spritzig… Aber wie immer – Geschmacksache!

Deutsche Weine?

Bei deutschen Weinen steht die Rebsorte im Fokus, dies macht es einfacher, denn so weißt du zumindest immer gleich, welche Traube dich erwartet. Aber Obacht – je nach Anbaugebiet können diese auch ganz anders schmecken…

Ganz klassisch: Weiß- oder Grauburgunder oder ein Riesling.  Die ersten beiden sind oft etwas sanfter und schmelziger, während der Riesling, besonders im Rheingau oft sehr spritzig und säurebetont ist.
Bei Rotweinen würde ich immer eher zu den südlichen Nachbarn greifen, hier hat mich noch kein deutscher Wein so richtig überzeugt – aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.

Franzosen?

In Frankreich werden die Weine, wie auch in Spanien und Italien nach ihrem Anbaugebiet benannt. Ganz bekannt ist da beispielsweise der Bordeaux. Bei vielen Rotweinen handelt es sich um Cuvées, also eine Mischung aus verschiedenen Trauben. Dies macht es etwas komplizierter seinen Lieblingswein zu finden, da man sich eben nicht wie in Deutschland an einer Rebsorte orientieren kann. Daher ist es einfacher sein Lieblings-Anbaugebiet zu kennen.
Zum Beispiel: Feurige Rotweine aus dem Languedoc Roussillon (Anbaugebiet) oder ein klassischer, sanfterer Burgunder (Anbaugebiet). Wer bei Weißwein richtige Frucht- und Geschmacksbomben liebt, ist auch bei Weißwein mit dem Languedoc Roussillon gut bedient. Ansonsten würde ich eher zu deutschen Weißweinen greifen, auch wenn es natürlich auch aus Frankreich leichtere, elegante Weißweine gibt.

Im Ristorante?

In Italien ist überwiegend die Rebsorte auf dem Etikett im Fokus, so zum Beispiel beim „Primitivo“, allerdings ist dies keine Regel, sodass es bei den Italienern besonders tricky ist, den Durchblick zu bewahren. Allerdings ist es meist so, dass eine bestimmte Rebsorte vorwiegend in einem Gebiet angebaut wird.

Die Welt der italienischen Rotweine ist riesengroß und oft entscheidet hier auch das Portemonnaie…  Ein guter Standard ist beispielsweise ein Nero d’Avola oder Primitivo. Weißweine müssen meiner Meinung nicht unbedingt sein und sind auch weitaus weniger vertreten, als die prominenten Rotweine.

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